Reaktionen auf das Buch:


Hier werde ich in loser Folge eine kleine Auswahl an anonymisierten Reaktionen auf das Buch posten: Schreiben Sie mir.


Ich finde es toll, dass du das aufgreifst und den Menschen so eine Stimme gibst. Auch, dass du die Folgen der Aussteuerung und die damit zusammenhängende Einsamkeit, Burnout, Suizid etc. erwähnst.  K.T.

Das "Haben Sie gewusst, dass" hat mich dazu bewogen, das Buch zu bestellen. Die Erwartungen sind hoch und ich befürchte, der Schrecken, dass alles den Tatsachen entspricht, wohl auch, wenn dem so ist. Danke für den Hinweis.  K.Z.



Danke dafür, dass das Buch geschrieben wurde. War an der Zeit, dass sich jemand dieses leidigen Themas annimmt. Zwischen spannend und aufrüttelnd zu lesen. Gibt es das Buch auch als ePub-Version, die Schrift ist dann besser zu zoomen?

E. I.

Liebe Leser

Im April kommt eine Ausgabe mit grösserer Schrift als Standardtaschenbuch mit 268 Seiten auf den Markt. Die Kosten werden dann auch entsprechend leicht höher sein und beide Versionen bestellbar. Eine ePub-Version ist nicht geplant. Dir lieber E, danke für deinen Input.

Silvio Z.

Anfrage per Mail zum Buch: Werden im Buch auch Lösungsansätze aufgezeigt oder nur das, was nicht gut läuft?  S. L.

Dort wo es möglich ist, habe ich Lösungsansätze angegeben. Zum Beispiel bei der „Bezahlung“ der Sozialhilfeempfänger in den Sozialhilfeorganisationen, wo sie bisher im Frondienst arbeiten und wie dies menschen- und wirtschaftsfreundlicher gestaltet werden könnte. Bei der Geschwindigkeit, mit der unsere Behörden agieren und der Nichtbeachtung von Wahrheiten und Gesetzen, bleibt mein Verstand in Bezug auf Lösungsansätze leider im Unverständnis für diese Handlungsweisen stehen.   Silvio Z.



Sehr geehrter Herr Zimmermann 

Am 18. März haben Sie mir ein „Werbemail“ zu Ihrem neuen Buch gesendet.
Was hat denn dieser Herr Zimmermann geschrieben? Na ja, komm bestell das Buch mal. Liege im Moment ja eh kränklich zu Hause rum und habe Zeit. Gesagt, getan!
Am letzten Samstag kam das Buch!
Trotz all den Vorwarnungen, dass es schwierig zu lesen sei, wagte ich zu starten.
Sie müssen wissen, ich bin nicht die grosse Leseratte. Es gibt es schon mal, dass ich einen Schmöcker vertilge, aber eher selten. Auf jeden Fall konnte ich Ihre Zeilen nicht mehr beiseite legen bis zum Schluss.
Ab und zu gab es eine Pause, aber nur um die Tränen wegzuwischen bis die Sicht wieder klar wurde. Oder nach heftigem Fluchen und Wut ablassen, was da Alles passiert oder eben nicht passiert ist; unglaublich!
Auch im zweiten Teil umschreiben Sie Zusammenhänge, welche viele Leute weder sehen noch sehen wollen. Und Sie haben aus meinem Blickwinkel nicht mal die grosse Keule raus geholt.
Da gäbe es auch noch den grossen Zweihänder, wenn man da noch den Bezug der chronischen Erkrankungen und der soziale, wie auch der finanzielle Schaden einbringen würde.
Was ich aber eigentlich schreiben wollte: Herzliche Gratulation zu diesem Buch!  R.G.

Lieber Silvio Z.

Dieses Buch geht (fast zu) tief. Auch wenn ich bisher eher nur Romane gelesen habe, konnte ich nicht anders, als dieses zur Hand nehmen. Zum Glück!

Ich weiss jetzt immerhin, wie ich agieren müsste, wenn ich (auch bald ü50) oder mein Partner einmal in eine ähnliche Lage kommen. So unvermeidbar ist es heutzutage leider wirklich nicht. Nicht nur dafür: Danke!

Dass sich die in meiner Jugend erzählten Witze über faule Beamte 2019 als Tatsache entpuppen ist auch schwer nachzuvollziehen aber wohl Alltag. Leider. Bürokratieauswüchse kann man sich mit Steuergeldern eben leisten. Und dass das Gesetz mit Füssen getreten wird, ist leider auch nicht mehr aussergewöhnlich. Nochmals Danke. K.S.


Diese Sozialarbeiter wären besser Metzger geworden, dann hätten Sie das Gegenüber ganz ausnehmen können. Unmöglich! Solche Beamten, verlogen und Egomanen der übelsten Sorte, haben immer mehr  unkontrolliert die Chance, ihr Ego auf Kosten der Anderen auszuleben.

Und die Politik schaut ungehemmt zu.

V.B.



Ich bin seit einigen Jahren Sozialvorsteher einer knapp 10'000-Seelen-Gemeinde und weiss deshalb sehr wohl, was es heisst, von der Fürsorge abhängig zu sein. Seit ich im Amt bin, kämpfe ich für eine gerechtere Welt in diesem Bereich und setze mich nach all meinen Möglichkeiten sowohl für präventive Massnahmen, wie auch für die aktive Begleitung von Fürsorgebezügern ein. Ich werde mich auch mit all meinen Möglichkeiten gegen einen weiteren Abbau der SKOS-Minimalrichtlinien einsetzen. Dabei habe ich sehr harten Stand in der Behörde und es braucht meinen totalen Einsatz, der mittlerweile bis an meine gesundheitlichen Grenzen geht.

Ja ja, wir sind eines der absolut reichsten Länder und gehen so mit unseren Mitmenschen um. Man muss sich schämen!!!!!

Aber  eines muss ich Ihnen doch noch sagen: Gleizeitig erlebe ich auch , wie es Menschen gibt, welche alles daran setzen, den Fiskus hinters Licht zu führen, andere Menschen über den Tisch zu ziehen usw. Aber auch hier setze ich mich ein für Gerechtigkeit, einfach auf der andern Seite….Gerade wenn es um EL geht habe ich schon fast kriminelle Situationen erlebt.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Kraft und es würde mich ausserordentlich freuen, Sie besser kennen zu lernen!   S.B.


Ich habe das Buch gelesen und glaube, dass die geschilderten Tatsachen einfach zu wenig bekannt sind. Ich wünsche mir und hoffe, dass dieses Buch viele zuständige Erreicht und diese es nicht nur lesen, sondern zum Anlass einer grundlegenden Veränderung zum Besseren nehmen. D. M.


Mein Vater ist auch in diese Amtsmühlen in xxx geraten und hat auch ein Art Tagebuch dazu geschrieben. Er hat mir erzählt, wie die Behörden mit ihm umgegangen sind. Ich war geschockt und konnte es fast nicht glauben, dass dies in der Schweiz möglich ist.  Diese Erfahrungen haben ihn gebrochen. Leider hat er sich, von der Lebensfreude beraubt und wegen gesundheitlichen Problemen (Möglicherweise wegen diesem Dauerstress) mit Hilfe von Exit das Leben genommen. Bei mir hat es die Illusion von einem "Sozialen" Staat absolut zerstört... :o( Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen, werde es aber mit Bestimmtheit tun. M.S.


Falls Leser glauben, es handelt sich um einen Einzelfall: Mitnichten. Hier ein Link zu einem PUK-Bericht einer anderen Schweizer Gemeinde: KLICK.


Facebook-Kommentar: Sozialbehörde SCHWEINEREI gegenüber den eigenen Bürgern! ... "Ein Migrant / Flüchtling hat es deutlich einfacher" sagte mir vor ein paar Wochen ein Schweizer Nationalrat. Erst durch das unten aufgeführte Buch von Silvio Zimmermann wurde mir das ganze Ausmass dieser HINTERFOTZIGKEIT vor Augen geführt! Lesenswertes, Augen öffnendes Buch! J.P.


Habe das Buch gelesen. Ein Skandal wie mit uns Schweizern umgegangen wird!! A.P.


Ich habe eine Werbemail an einige Mailadressen von Kirchenmitarbeiter aller Art eines Kantons in der Deutschschweiz geschickt. Darin habe ich die Frage gestellt: Was macht die Kirche und folgende Antwort dazu erhalten (gekürzt und anonymisiert):

Ihre Mail ist für mich eine Händedruck Gottes. Ich habe mir in den letzten Monaten immer wieder überlegt, ob ich nun als Betroffener (Kleinunternehmer in Geschäftsaufgabe, über 50 Jahre alt ...) in eine harte Auseinandersetzung mit dem zuständigen Sozialamt eintreten sollte oder nicht? Es sei noch angemerkt, dass ich als Ingenieur gegenwärtig Teilzeit als Hilfskraft in einem Landwirtschaftsbetrieb arbeite und damit nicht zu den öffentlich gerne angeprangerten Langzeiturlauber gehöre, von welchen es wohl gar nicht so viele gibt, wie gerne behauptet wird und habe dennoch erheblichen Ärger mit dem Amt. Aktuell arbeite ich an einer möglichst kurzen Schrift, in welcher ich die Missstände des Sozialsystems umfassend versuche auf den Punkt zu bringen. Sie wird am Ende wohl schon über 10 Seiten umfassen und daher nicht unbedingt medientauglich sein, doch um sie als PDF einigen Politikern und Journalisten zur Ansicht unterzujubeln dürfte sie allemal taugen. Diese Schrift könnte vielleicht gar besser werden, wenn ich zuerst einmal Ihr Buch lese. Daher werde ich es bestellen. Zu Ihrer Frage .... und was macht die Kirche, hätte ich die passende Antwort: Sie schaut lächelnd zu und wünscht in der schwierigen Situation Gottes Durchhaltekraft und Segen, denn in der Schweiz ist man ja durch Versicherungen und Sozialbehörden so wunderbar abgesichert. Nun gut, zur Verteidigung der Kirche muss ich noch sagen, sie müsste zuerst auch einmal in der Breite über die Missstände informiert sein. Weiter kommt dazu, dass ich mein Umfeld gerne beruhige, ich bräuchte gar keine zusätzliche Hilfe, denn ich würde mit den Sozialdiäten klarkommen. Dennoch habe ich zum Herausfordern meine Schrift "Sozialhilfe - Eine geistliche Beurteilung" an mein christliches Umfeld verschickt, um die Reaktionen zu testen. « R.P.

 



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Warum sich einmischen Sinn macht: